Finst‘re Nacht, kein Land in Sicht,
doch der Heimathafen ist nicht fern.
Da erscheint im Nebel ein kleines Licht,
wie ein weisender Stern.

Der Nebel weicht, wir sind am Ziel,
vor uns liegt ein stiller Hafen.
Doch sei auf der Hut und täusche dich nicht,
denn die Einwohner hier gehen niemals schlafen.

Refrain:
Wir fahren nach Tortuga, ins Piratennest!
Brüder der Küste wir kehren heut Heim
und feiern ein großes Fest.
Auf nach Tortuga, da warten Weiber und Rum!
Wir schlafen am Tag und feiern bei Nacht
und manchmal auch anders herum.

Dunkle Straßen, rauhe Gesellen,
in der Gosse stinkt es nach Moder und Kot.
Spelunkenlichter die Nacht erhellen
und allgegenwärtig wandelt der Tod.

Der Teufel gar selbst ist hier zu Haus,
er lungert und lauert an jeder Ecke.
Der Abschaum der Meere, ob Mann oder Maus,
stecken mit ihm unter einer Decke.

Refrain: ...

Die Schildkröteninsel wird sie genannt,
die Heimat der Piraten.
Nur verlorene Seelen gehn hier an Land
und keine Marinesoldaten.
Das Gesetz hält hier jeder in eigener Hand,
mit Schießpulver, Säbeln und Messern.
Piraten, Freibeuter und Buccaniere,
gewaschen mit allen Gewässern.

2 x Refrain: ...

 

Video - Auf nach Tortuga (Partitur):

 (c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

 
Als ich noch jung an Jahren war,
mit glatter Haut und vollem Haar,
da fragte mich ein Jedermann:
„Was fängst mit deinem Leben an?“

Ich dachte hin, ich dachte her,
dann fiel die Antwort gar nicht schwer.
Ich griff zur Laute und zum Met,
und sang ein schönes Lied.

Refrain:
Ein Spielmann bin ich, ein Vagabund.
Ich lebe von der Hand in den Mund.
Nur drei Dinge von Belang:
Beischlaf, Met und Minnesang.
Ein Spielmann bin ich, ein streunender Hund,
vogelfrei und kunterbunt.
Es wird gewiss auch mein Untergang:
Beischlaf, Met und Minnesang.

So zog ich in die weite Welt,
verdiente mit Musik mein Geld.
Mit Gaukelei und Mummenschanz,
traf Mägdelein beim Reigentanz.

Ich spielte am Hofe und in den Gassen,
konnte von Mädchen die Finger nicht lassen.
Mal mehr und mal weniger sorgenfrei,
doch das war mir einerlei.

Refrain: ...

Und wenn ich einmal alt geworden,
mit Falten von Freuden und auch von Sorgen,
dann denk ich zurück an die alte Zeit
und hab an der Seite ne schöne Maid.

Mit dieser kann ich noch lachen und reden,
über unser langes Leben.
Dann trinken wir vom süßen Met
und singen gemeinsam ein schönes Lied.

Refrain: ...

 

Video - Beischlaf, Met und Minnesang (Gaukler Jeremias Version):

 

Video - Beischlaf, Met und Minnesang (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Refrain:
Black Jester: Ahoi! Black Jester: Ahoi!
Deine Mannschaft ist verwegen und treu.
Unser Schiff hat so manches Manöver gewonnen
und ist der Marine noch immer entkommen.
Black Jester: Ahoi! Black Jester: Ahoi!
Deine Mannschaft ist verwegen und treu.

Mit drei großen Masten auf starken Planken,
gerät die Black Jester nur selten ins wanken.
Jolly Roger wacht in blutroter Pracht
über den Segeln und gibt auf uns acht.

Refrain: ...

Mit dreißig Haubitzen auf Oberdeck,
pusten wir jedwede Flotte weg.
Zwei Kanonen stehen auch am Heck,
da bleibt kein Kahn auf seinem Fleck.

Refrain: ...

Schnell wie ein Pfeil trägt sie uns ans Ziel,
eine Handbreit voll Wasser stets unter dem Kiel.
Mit vierzehn Knoten bei gutem Wind,
fahren wir über die Meere geschwind.

Refrain: ...

Alle Matrosen und jede Bordratte
fürchten sich vor der Freibeuter-Fregatte.
Denn ist die Black Jester erst einmal in Sicht,
helfen dir tausend Gebete nicht.

Refrain: ...

 

Video - Black Jester Ahoi (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


2 x Refrain
:

Bringt mehr Wein und schenkt voll ein,
lasst uns heute fröhlich sein.
Bringt mehr Wein und schenkt voll ein,
stimmt in dieses Lied mit ein.
Bringt mehr Wein und schenkt voll ein,
lasst uns heute fröhlich sein.
Bringt mehr Wein und schenkt voll ein,
stimmt in dieses Lied mit ein.

Ein Prosit der Schankmaid, die emsig bemüht ,
uns Lumpen bewirtet, mit frohem Gemüt.
Erhebt eure Gläser nun auf ihre Tugend,
wir trinken auf Schönheit und auf deine Jugend.

2 x Refrain: ...

Ein Prosit euch Freunden und Kameraden,
die wir an den Herrgott verloren haben.
Erhebt eure Krüge, die Kelche und Becher.
Wir trinken auf euch ihr verstorbenen Zecher.

2 x Refrain: ...

Ein Prosit uns allen, uns durstigen Seelen,
die wir uns tagtäglich mit Arbeit rumquälen.
Versauft und verspielt euer Gold und Geld,
denn heute gehört uns allen die Welt.

Hey, hey, hey.

2 x Refrain: ...

Ein Prosit der Liebe, aufs Leben und Lachen,
aufs Feiern und auch auf das Kinder machen.
Auf Glück und Gesundheit, egal was geschieht,
wir trinken auf Hoffnung und auf dieses Lied.

Hey, hey, hey.

2 x Refrain: ...

La la la la la la la la la la la la la la
la la la la la la la la la la la la la la
la la la la la la la la la la la la la la
la la la la la la la la la la la la la la!

2 x Refrain: ...

 

Video - Bringt mehr Wein (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Was ist das nur, wo kommt es her,

dies Lachen, Frohsinn und Gesang?
Dort vorne dieses Menschenmeer,
los komm, das schauen wir uns an!

Sieh, die Menschen jubilieren.
Spür, die Stimmung ist famos.
Gaukler spielen und jonglieren.
Seid bereit, gleich geht es los!

2 x Refrain:
Firlefanz und Narretei,
Lachen macht die Seele frei.
Wer´s jetzt noch nicht vernommen hat:
Das Gauklerpack ist in der Stadt!

Hey, hey!

Firlefanz und Narretei,
Lachen macht die Seele frei.
Wer´s jetzt noch nicht vernommen hat:
Das Gauklerpack ist in der Stadt!

Minnesang und Lautenklang,
Taschenspiel und Gaukelei,
Zaubertricks ziehn in den Bann,
drum all ihr Leute, eilt herbei.

Tanzweib, schwing den Schellenkranz!
Spring galant und heb das Bein.
Verführ das Volk mit deinem Tanz!
Ach, ich wünscht mir, du wärst mein.

2 x Refrain: ...

Und wenn die Sonne untergeht,
zur feierlichen Abendstund,
ein jedes Herz in Flammen steht.
Mit Feuerspuckern geht es rund.

Wir feiern bis der Morgen graut,
die Lagerfeuer sind entfacht.
Wir trinken Bier, das frisch gebraut
und tanzen durch die ganze Nacht.

2 x Refrain + verändertes Ende:
Firlefanz und Narretei,
Lachen macht die Seele frei.
Wer´s jetzt noch nicht vernommen hat:
Das Gauklerpack ist in der Stadt!

Hey, hey!

Firlefanz und Narretei,
Lachen macht die Seele frei.
Wer´s jetzt noch nicht vernommen hat:
Das Gauklerpack ist in der Stadt.
Wer? Das Gauklerpack ist in der Stadt!
Wo? Das Gauklerpack ist in der Stadt!

Hey!

 

Video - Das Gauklerpack ist in der Stadt (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Wenn der kalte Nordwind weht,
kein Schiff bei vollem Mond ablegt.
Der Tod kreuzt heute auf dem Meer,
treibt grauen Nebel vor sich her.
 
Ein Schiff, gesteuert von Geisterhand,
niemals legt es an, an Land.
Es segelt bei Flaute und gegen den Wind,
obwohl keine Männer zu sehen sind.

Die schwarze Fregatte kreuzt heute Nacht,
beladen mit teuflisch, verfluchter Fracht.
Sie segelt gespenstig die Küste entlang,
mit leisem und schaurigem Klagegesang.

Kein Stern am Himmel trotz klarer Nacht.
Nur der Mond leuchtet hell und gibt auf uns acht.
Doch hüte dich Seemann und bleib heut zu Haus,
sonst ist es mit dir und dem Leben bald aus.

Die Wiedergänger, verlorene Seelen,
lauern und wollen dir Selbige stehlen.
Und ist dein Schiff erst in ihrem Bann,
fällt deine Mannschaft, Mann für Mann.

Finster und kalt, ja so ist diese Nacht,
bis ein neuer Tag erwacht.
Nur wenige konnten beruhigt heute schlafen,
es fehlt ein Schiff, dort unten im Hafen.

 

Video - Das Geisterschiff (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Die Zeit ist gekommen, es tut uns sehr leid.
Macht euch zum letzten Lied nun bereit!
Es war uns eine Ehre, hier sein zu müssen,
euch dabei mit unsrer Muse zu küssen.

Refrain 1:
So nehme ein jeder die rechte Hand
und greift in den Beutel des Nachbarn galant.
Was ihr darin findet, an Hab und auch Gut,
werft ihr dann fröhlich in unseren Hut.
Zum Dank dafür singen wir euch dieses Lied
und hoffen, dass euch nur noch Gutes geschieht.

Wir hoffen, ihr hattet Spaß, wie auch wir.
Darauf trinken wir nach dem Lied noch ein Bier.
Ihr wart das beste Publikum, wenn ihr uns fragt,
das wir jemals hatten, am heutigen Tag.

Refrain 2:
So nehme ein jeder die linke Hand,
und greift in den Beutel des Nachbarn galant.
Was ihr darin findet, an Hab und auch Gut,
werft ihr dann fröhlich in unseren Hut.
Zum Dank dafür singen wir euch dieses Lied
und hoffen, dass euch nur noch Gutes geschieht.

Und hat dieses Lied nun auch leider ein Ende,
klappert noch einmal in all eure Hände.
Der Vorhang fällt nun, nach all diesem Trubel,
und wir verbeugen uns unter euerem Jubel.

La-la-la-la-la-la, la-la-la-la-la-la-la,
la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la.
La-la-la-la, la-la-la-la-la-la-la,
la-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la.

 

Video - Das letzte Lied (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Refrain:
Sauft Brüder sauft, Bier Schnaps und Met!
Trinkt Schwestern trinkt, bis keiner mehr steht!
Voll bis an den Rand,
nehmt den Becher nun zur Hand.

So wollen wir nun, mit unserem Hopfen,
lallend auf die Tische klopfen.

(Melodie + vorherige Anweisung)

Refrain: ...

Um das Niveau nun anzukurbeln,
woll‘n wir in der Kehle gurgeln.

(Melodie + vorherige Anweisung)

Refrain: ...

Besser noch als rumzusülzen,
können wir dies Liedlein rülpsen.

(Melodie + vorherige Anweisung)

Refrain: ...

Wir woll‘n noch nicht nach Hause gehn,
drum sing´n wir dieses Lied im stehn.

(Melodie + vorherige Anweisung)

Refrain:
Sauft Brüder sauft, Bier Schnaps und Met!
Trinkt Schwestern trinkt, bis keiner mehr steht!
Voll bis an den Rand,
nehmt den Becher nun zur Hand.

Sauft euch um den Verstand!

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Wir fuhren am Kap der Hoffnung entlang,
da wurde uns im Nebel angst und bang.
Mit schwarzem Rumpf und blutroten Segeln,
kam gegen den Wind ein Schiff uns entgegen.

Die Masten waren mit Eisen beschlagen.
„Der Holländer!“, flüsternd einige sagen.
Dann Totenstille, man hörte nur,
des Kapitäns verfluchten Schwur.

Refrain:
Ich spucke auf alle Naturgewalten,
niemand wird mich je aufhalten.
Ich segel zum Ziel, egal wie weit,
zur Not bis zum Ende aller Zeit!“

Ein schwarzer Vogel zog lauernd und leise,
über dem Mastkorb schaurige Kreise.
Als plötzlich die Glocke des Schiffes erklang,
legte ein Beiboot direkt bei uns an.

An Bord ein Matrose, mit dunklem Gewand,
der drückte mir Briefe in meine Hand.
Er verschwand, als ich fragte, für wen diese sind.
Man hörte nur noch seine Stimme im Wind.

Refrain: ...

Die Briefe, für die uns der Geist hat verpflichtet,
an unsere Urgroßväter gerichtet,
schlugen wir zitternd, mit eiliger Hast,
an den größten Fahnenmast.

Das schwarze Schiff, es fuhr vorbei,
ließ uns´re Seelen wieder frei.
Doch alle Matrosen beteuern und schwören,
können im Schlaf seine Stimme noch hören.

Refrain: ...

Video - Der fliegende Holländer (Partitur):

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Refrain:

Wär das Meer ein Tintenfass
und der Himmel wie Papier,
schrieb ich meine Liebe dir,
doch wär zu wenig Platz.

Ich schrieb sie auch in Wüstensand
und an ein jede Häuserwand,
in jeder Sprache mir bekannt,
auf jede Straße Land für Land.

Refrain: ...

Ich schnitzte sie in jeden Baum
und ritzte sie in jedes Blatt.
Und würden meine Augen matt,
schrieb ich in jedes Menschen Traum.

Refrain: ...

Und wär kein Platz mehr auf der Welt,
so stieg ich auf zum Himmelszelt.
Denn wär ich dir auch noch so fern,
ich schrieb dir dort von Stern zu Stern.

Refrain + verändertes Ende:
Wär das Meer ein Tintenfass
und der Himmel wie Papier,
schrieb ich meine Liebe dir,
doch wär zu wenig Platz.
Ja, dann schrieb ich meine Liebe dir,
doch wär zu wenig Platz.

 

Video - Der Liebesbrief (Lautenlümmel Version):

 

Video - Der Liebesbrief (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Prolog (gesprochen):

In einer klaren Vollmondnacht,
ein Löwe auf den Klippen wacht.
Die Augen starren aufs weite Meer
und das Herz wird ihm dabei traurig und schwer.

Die Ohren gespitzt, mit erhobenem Haupt,
so lauscht er im Wind, als der Morgen schon graut.
Voll Sehnsucht sein Blick und so denkt er zurück,
an eine Zeit voller Liebe und Glück.

Refrain:
Wenn zwei Seelen sich finden im Strudel der Zeit,
verbringen sie dort eine Ewigkeit.
Doch erkennt eine nicht das eigene Glück,
halten fünf Wünsche sie auch nicht zurück.

Ein Löwe streifte der Heimat so fern,
voll Frohsinn und folgte dem Tagesstern.
Er sang, denn froh gelaunt er heut war
und ahnte noch nicht was nun bald geschah.
So ließ er sich ins hohe Gras
und dachte nur: „Was für ein Spaß!“.
Der Wind pfiff warm durch seine Mähne,
grinsend blitzten Löwenzähne.

Er wollte grad‘ die Augen schließen,
seine Freiheit zu genießen.
Da trug der Wind, wie nie zuvor,
gehörte Klänge an sein Ohr.
Eine Stimme, so rein und wie aus Gold,
so lieblich, schön und wahrhaft hold,
sang leidenschaftlich schöne Lieder,
da reckte der Löwe seine Glieder.

Refrain: ...

Die Ohren gespitzt, mit gesenktem Haupt,
auf der Suche nach dem, das den Schlaf ihm geraubt,
schlich er sich lautlos und leise heran,
bis er sah, woher kam der schöne Gesang.
Dort stand, nein lag, ein seltsames Tier,
auf Flügeln statt Tatzen, so ging es daher.
Tiefgroße Augen, funkelnd und schön,
solcherlei hatte er niemals gesehn.

So starrten einander sie lange sich an,
bis der Löwe letztendlich zu sprechen begann:
„Ich bin ein Löwe und hörte dich singen,
so schön es nicht einmal die Vögel vollbringen.
Ein Tier wie dich hab ich niemals gesehn,
so schöne Augen und Flügel zum gehn.
Was bist du nur und wo kommst du wohl her,
sag es mir schnell, denn ich mag dich so sehr.“

Refrain: ...

Da lachte das Tier und sprach alsdann:
„Dies sind keine Flügel, Herr Löwenmann.
Dies hier sind Flossen, die mich ohne zu klagen,
zu Lande und auch im Wasser wohl tragen.
Aus dem kalten Norden, da komme ich her
und auch ihr, Herr Löwe, gefallt mir wohl sehr.
Du möchtest nun wissen, was ich bin:
Dann sahst du noch nie eine Seelöwin.“

„Oh Löwin aus dem See, so lieblich und rein,
möchtest du meine Gefährtin nun sein?
Ich weiß, dass wir uns noch nicht lange kennen,
doch sagst du nun nein, möchte ich gleich verbrennen.“
„Oh nein, Herr Löwe, verbrennt bitte nicht!
Ich fürchte des Feuers zerstörendes Licht.
Wo immer das Schicksal euch fortan hin leite,
bleibe ich stets an euerer Seite.“

Refrain: ...

Es folgt eine Zeit voller Liebe Glück,
ein Lauf zu den Sternen und wieder zurück.
Sie sangen und tanzten von Tag zu Tag,
das Glück unter jedem Stein wohl lag.
Da sprangen sie fröhlich von Stein zu Stein,
die Tage, sie schienen schier endlos zu sein.
So zogen sie beide gemeinsam dahin,
der Löwe und seine Seelöwin.

Im Osten spürten sie den Sonnenweg auf,
über den Horizont führte ihr Lauf.
Danach zogen sie tief in den Süden,
viel weiter als Vögel am Himmel wohl fliegen.
Von dort aus nach Westen und nach dieser Zeit,
da gab es nur selten Momente im Streit.
Im Norden erreichten sie plötzlich das Meer,
da wurde der Seelöwins Herz etwas schwer.

Refrain: ...

„Seelöwin, Liebste, so klag mir dein Leid,
ich steh dir bei jedem Problem nun zur Seit.
Siehst du den Stern, der vom Himmel dort fällt:
Ein Wunsch wird dir heute ganz sicher erfüllt.“
„Ach lieber Löwe, warum nicht gleich drei?
Besser noch fünf, denn ich fühl mich nicht frei.
Sorge dich nicht und leg dich jetzt zur Ruh,
ich halte hier Wacht, mach die Augen nun zu.“

So legte der Löwe sich in den Sand,
auch wenn er die Seelöwin nicht ganz verstand.
Er schnurrte beim Schlafen in friedlicher Ruh,
und träumte dabei von der Jagd auf ein Gnu.
Doch als er erwachte, am Meeresstrand dort,
da war die geliebte Seele hinfort.
Ihre Spuren, die führten ihn direkt ins Meer,
so viel er auch suchte er fand sie nicht mehr.

Refrain: ...

Epilog (gesungen):
In einer klaren Vollmondnacht,
ein Löwe auf den Klippen wacht.
Die Augen starren aufs weite Meer
und das Herz wird ihm dabei traurig und schwer.

Die Ohren gespitzt, mit erhobenem Haupt,
so lauscht er im Wind, als der Morgen schon graut.
Voll Sehnsucht sein Blick und so denkt er zurück,
an eine Zeit voller Liebe und Glück.

Dann erhebt er sich, mit majestätischer Pracht
und brüllt so lang, bis der Morgen erwacht.
Er springt von den Klippen, hält eine Tatze ins Meer
und er weiß, die Geliebte kommt wohl nie mehr.

„Ich wünsche dir Frieden und Freude mein Kind
und wenn du mich brauchst, schick ein Lied in den Wind.“
Dann dreht er sich um, verlässt Meer, Strand und Klippen,
ein fröhliches Lied entrinnt seinen Lippen.

Video - Der Löwe und die Seelöwin (Partitur / Adagio-Version):

 

Video - Der Löwe und die Seelöwin (Partitur / Allegretto-Version):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Bei der Eiche, dort am Wegesrand,
ließ sich ein Rabe nieder.
Wie jeden Abend saß er dort
und putzte sein Gefieder.

Dann kurz vor Sonnenuntergang,
wie‘s immer hier geschieht,
lauscht er im Wind dem schönen Klang,
dem Nachtigallenlied.

2 x Refrain:
Oh Nachtigall, wie singst du fein,
welch schöner Vogel musst du sein.
Wär meine Stimme so wie dein,
wär ich nicht mehr allein.
Oh Nachtigall, wie singst du fein,
welch schöner Vogel musst du sein.
Wär meine Stimme so wie dein,
wär ich nicht mehr allein.

Bei der Weide auf dem Weizenfeld,
die Nachtigall heut traurig klang.
Wie jeden Abend ruft sie ihn,
voll Sehnsucht ihr Gesang.

Da schallt es laut vom Wegesrand,
wie‘s immer ist in diesem Land.
Des Raben krächzend, lauter Schrei,
so kraftvoll, kühn und vogelfrei.

2 x Refrain:
Oh Rabenschrei, oh Rabe mein,
welch starker Vogel musst du sein.
Wär meine Stimme so wie dein,
wär ich nicht mehr allein.
Oh Rabenschrei, oh Rabe mein,
welch starker Vogel musst du sein.
Wär meine Stimme so wie dein,
wär ich nicht mehr allein.

Under der Linde zwischen Weg und Feld,
ein Barde ruht im letzten Schein.
Er hört der Nachtigall Gesang
und auch des Rabens Schrei.

Da greift er seine Fiedel flink,
zu ihm gesellt sich noch ein Fink.
Sie spielen diese Melodei,
vereinen endlich jene Zwei.

2 x Refrain:
Oh Nachtigall, Oh Rabenschrei,
ihr solltet stets beisammen sein.
Drum schreib ich euch dies Liedelein,
im letzten Sonnenschein.
Oh Nachtigall, Oh Rabenschrei,
ihr solltet stets beisammen sein.
Drum schreib ich euch dies Liedelein,
im letzten Sonnenschein.

 

Video - Der Rabe und die Nachtigall (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Ein Flüstern und Raunen geht durch jedes Land,
man munkelt von Männern und Frauen mit Schwert.
Berichte von Söldnern im schwarzen Gewand,
Gerüchte wie diese hört man heut vermehrt.

Refrain:
Wir sind die Bruderschaft der vereinten Schwerter,
Seite an Seite ziehn wir in die Schlacht.
Brüder und Schwestern vereint durch das Blut,
gehn furchtlos zusammen durch Feuer und Glut.

Das pechschwarze Kopftuch, das ist unser Zeichen,
mit Leder beschlagen auf erhobenem Haupt.
Bist du ein Feind, so solltest du weichen,
dann rettest du deine erbärmliche Haut.

Refrain: ...

Für Gold und für Silber ziehn wir ins Gefecht,
um Länder und Leute vom Bösen zu retten.
Oftmals sind wir dabei fair und gerecht,
doch sind wir die Guten und nicht die Netten.

Refrain: ...

Willst du deine Hand gegen Brüder erheben,
so sei auf der Hut und nimm dich in acht.
Einer von uns wird dich doch überleben,
ich hör dich schon schreien, in finsterer Nacht...

Refrain: ...

Im Weiler, da steht unsre heilige Schänke,
wir ehren Taverna mit Bier, Schnaps und Wein.
Dafür fließen dort Tag und Nacht die Getränke,
stets kämpfen und feiern, ja so soll es sein!

(gerufen) Heil Taverna!

2 x Refrain: ...

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


"Alkohol ist der Pfad zur bunten Seite.

Alkohol führt zu Gelassenheit,
Gelassenheit führt zu Spaß,
Spaß führt zu unsäglichem Feiern..."

Es waren einst, vor langer Zeit,
in einem weit entfernten Land,
zwei Heere, beide kampfbereit,
als dunkle und helle Seite bekannt.
Sie stürmten vor mit lautem Geschrei,
mit feurigen Schwertern und langen Roben.
Da kam ein grüner Kobold vorbei,
sprach folgende Worte zu glätten die Wogen:

(gesprochen) „Hicks... Möge der Met mit euch sein...“

2 x Refrain:
Kommt auf die bunte Seite der Macht!
Bei uns wird gefeiert, gezecht und gelacht.
Ob hell oder dunkel, ist mir doch egal!
Nur wenn es um´s Bier geht, treff ich da ne Wahl.

Schnell fand der Kobold Sympathisanten,
auf beiden Seiten der magischen Macht,
die mit ihm durch die Lande schwankten,
es wurde getrunken, getanzt und gelacht.

Und zweifelte einer an seinen Worten
oder nannte ihn einen dummen Tor,
da sprang der Kobold auf seine Schulter
und flüsterte leise ihm in sein Ohr...

(gesprochen) „Hicks... Wer ist der größere Tor? Der Tor oder der Tor der ihm folgt?“

2 x Refrain: ...

So zogen sie munter durch alle Lande,
die lustig, betrunkene, bunte Schar!
Wie eine fröhliche, feiernde Bande,
doch lasst euch erzählen, was weiter geschah.

Es kam einst ein Troll, aus dem Riesenland,
der schlug links und rechts alles kurz und klein.
Der Kobold erhob tadelnd hoch seine Hand
und redete furchtlos auf ihn ein...

(gesprochen) „Rüdiger, ich bin dein Vater!“ „Neiiiin!“

2 x Refrain: ...

Sie fanden ein Luftschiff, von Zwergen gebaut,
und füllten den Tank auf mit Hopfen und Malz
und als einer in den Frachtraum geschaut,
fanden sie dort Zitronen, Tequila und Salz.

Dann stieg eine Feier mit dem Luftschiff hinauf
und trudelte ziellos am Himmel umher.
Doch flogen sie auf ein Mondriff, darauf
kam wieder der Kobold betrunken daher...

(gesprochen) „Hicks... Das ist kein Mond. Das ist eine Raumstation.“

2 x Refrain: ...

Dies ist die Sage von der bunten Macht,
die in uns allen verborgen liegt.
Die Macht die der grünblaue Kobold gebracht,
der heute zwischen den Sternen fliegt.

Doch plagt seine Mannschaft noch eine Frage:
Was wenn der Frachtraum geleeret ist?
Ist das dann das Ende von dieser Sage?
Da antwortet der Kleine mit einer List:

(gesprochen) „Hicks... Schwer zu sehen... In ständiger Bewegung die Zukunft ist.“

2 x Refrain: ...

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Refrain:
Unsere Mannschaft, auf ihre Weise,
meistert fachlich jede Reise.
Zielbewusst und kompetent,
wird keine Kaperfahrt verpennt.

Der Captain hat so manches Seemannsgarn gesponnen
und unser Schiff beim Glücksspiel gewonnen.
Er segelt mit uns mutig durch jedwedes Gewässer
und wird dabei von Mal zu Mal auch etwas besser.

Der Steuermann lenkt uns auf jeder Reise,
doch manchmal hat sein Kompass eine kleine Meise.
So sprach er zum Captain mal kleinlaut und leise:
„Ich glaube, wir segeln seit Tagen im Kreise.“

Refrain: ...

Unser Smutje ist da gar nicht so dumm,
sein Leibgericht ist Zwieback mit Rum.
Hat er in den Knochen auch nicht so viel Mumm,
sein Eintopf haut ein jeden um.

Der Pulverjunge ist ziemlich auf Zack,
der jüngste an Bord, hier beim Freibeuterpack.
Und ist sein Gesicht voll Schießpulver und Dreck,
schrubbt er das Schiff vom Bug bis zum Heck.

Refrain: ...

Dann wäre da noch die Piratenbraut,
an die sich noch nicht mal der Captain ran traut.
Er wollte ihr mal auf die... Klüsen schaun,
da hat sie ihn vor der Mannschaft verhaun.

Refrain: ...

 

Video - Die Mannschaft (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Seit vielen Monden ziehn wir durch das Land.
Man kennt uns schon, denn wir sind überall bekannt.
Seit vielen Jahren ziehn wir durch die Welt,
machen was uns gefällt.

An vielen Orten spielten wir schon auf.
Zeigten Jonglage und auch Zaubertricks zu hauf.
Wir spielen Weisen, hört nur wie das klingt,
wenn die Vieoline singt.

Refrain:
Oh Leute, Leute kommt heran.
Schaut euch nur das Gaucklerpack an
und wenn es euch gefällt und ihr findet es gut,
werft uns etwas in den Hut.

Wir haben viel erlebt und viel gesehn.
Doch unser Weg, der wird niemals zuende gehn.
Wir bleiben nirgens lang an einem Ort,
setzen uns're Reise fort.

So ziehn wir weiter unser Leben lang
und in der nächsten Stadt fängt es von vorne an.
Denn wir Gaukler werden niemals ruhn.
Denn wir Gaukler tun, was wir so tun.

2x Refrain + Abschlussvariante:
...Ja, dann werft uns doch etwas in den Hut.
Ja, dann werft uns doch etwas in den Hut!

 

Video - Die Reise (Puck Version):

 

(c) Text und Melodie: Sean Fischer / Nutzungsbedingungen


V = Vorsänger

M = Mannnschaft

Refrain von einem Mädchen gesungen:
Verfluchtes Eiland am Ende der Welt,
du solltest verborgen bleiben.
Legenden locken mit Reichtum und Geld,
doch sollte man dich besser meiden.
Die Schatzinsel liegt still und ruhig
im weiten Ozean.
Sie lockt die gierigen Seemänner
und Abenteurer an.

V: Tief in der Karibik, in Nebel gehüllt,
M+V: da liegt ein vergessener Ort.
V: Mit Bergen voller Gold und Rubinen gefüllt,
M+V: in einem Piratenhort.

V: In einer Grotte, tief unter der Insel,
da sitzt er auf seinem Platz.
M+V: Der Freibeuterkönig fand hier sein Ende,
begraben mit seinem Schatz.

Refrain:
M+V: Verfluchtes Eiland am Ende der Welt,
du solltest verborgen bleiben.
Legenden locken mit Reichtum und Geld,
doch sollte man dich besser meiden.
Die Schatzinsel liegt still und ruhig
im weiten Ozean.
Sie lockt die gierigen Seemänner
und Abenteurer an.

V: Der schwarze Steuermann, des Captains rechte Hand,
M+V: markierte mit blutrotem Fleck,
V: auf einer von ihm selbst gezeichneten Karte,
M+V: dieses Juwelenversteck.

V: Unter den letzten drei treuen Matrosen
teilte er die Karte auf.
M+V: Den wichtigsten Teil behielt er für sich selbst
und verschwand kurz darauf.

Refrain: ...

V: Jetzt glaubst du gewiss, ich spinne Seemannsgarn,
M+V: doch bleibe kurz sitzen und warte.
V: Sieh her, was ich fand, bei einem toten Mann:
M+V: Zwei Teile der Schatzkarte.

V: Unser Glück ist nun zum Greifen nah.
Komm mit und zwar jetzt gleich!
M+V: Auf auf, wir heuern eine Mannschaft an
und werden alle Reich.

Refrain:

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Herkunft:
Französisches Volkslied aus dem 14. Jahrhundert.

Komponist:
Guillaume de Machaut

Video - Douce Dame Jolie (Partitur / Davul Version):

Video - Douce Dame Jolie (Partitur / Tenortrommel Version):



(c) Arrangement: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Am Galgen dort drei Brüder stehn,
mit stolzer Brust und hohem Haupt.
Sie werden heute von uns gehn,
der Pöbel gafft und spottet laut.

Refrain:
Und über‘m Plan kreisen schon die Raben,
niemand wird um sie heut klagen.

Doch als Räuber stirbt man nie allein,
Raben, Ratten und den Pöbel laden wir ein.
Als Räuber stirbt man nie allein,
Raben, Ratten und den Pöbel laden wir ein.

Der kurze Karl als erster hing,
er war ein Dieb und Kundschafter.
Zum Schnüffeln er stets vor uns ging,
wir nannten ihn Baldoverer.

Refrain:
Die Nase stets nach vorn gerichtet,
und roch was faul hat ers uns berichtet.

Doch fehlten ihm Augen am Hinterkopf,
da packten Büttels schlaue Schergen ihn am Schopf.
Doch fehlten ihm Augen am Hinterkopf,
da packten Büttels schlaue Schergen ihn am Schopf.

Als zweiter Bruder Bernhard fiel,
der Brieflefetzer, Schreiberling.
Mit Tintenfass und Federkiel,
bekam er jede Fälschung hin.

Refrain:
Doch für die Liebe zu einem Weibe,
bekam er Hiebe und harte Keile.

Für den Brief an des Richters Töchterlein,
buchtet ihn der Büttel im Kerker ein.
Für den Brief an des Richters Töchterlein,
buchtet ihn der Büttel im Kerker ein.

Der dritte war uns allen hold,
der gute Schocherfetzer Schorch.
Er war ein dummer Trunkenbold,
und seine Knochen alt und morsch.

Refrain:
Sein größtes Laster war nicht der Knaster,
sondern Falschspiel und der Zaster.

Doch der Goldsack war zu voll und schwer,
da fielen Büttels Häscher-Hunde über ihn her.
Der Goldsack war zu voll und schwer,
da fielen Büttels Häscher-Hunde über ihn her.

Am Galgen dort drei Brüder hängen,
ihre Leiber totenbleich.
In Gevatter Todes Fängen,
fahren sie ins Höllenreich.

Refrain:
Sie lassen uns zurück auf Erden,
den Leichenschmaus wolln wir nun verzehren.

Denn als Räuber wird man niemals dick,
vorher kommt der Schafrichter mit seinem Strick.
Als Räuber wird man niemals dick,
vorher kommt der Schafrichter mit seinem Strick.

La la la la la la la la la la la la la la la la la la
la la la la la la la la la la la la la la la la la la la.

 

Video - Drei Galgen (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Der Skipper mit dem Namen Hein,
schlief grad in seiner Koje ein.
Da dachte er, wie es wohl sei,
hätt er drei Wünsche frei.

Refrain:
Ich wünsche mir nur ein Meer voller Rum
und drei Kisten voll Gold, ja da gäb ich was drum!
Sechs Häfen mit Frauen, so lieblich und rein,
drei Wünsche für mich, ach das wäre fein.

Dann fielen ihm die Augen zu,
er schlief ganz feste und in Ruh.
Am nächsten Tag, als er erwachte,
hörte er, wie die Mannschaft lachte.

Er ging auf Deck und was er sah,
dass jeder Mann betrunken war.
Sie tranken direkt aus dem Meer,
das zu glauben viel ihm schwer.

Refrain: ...

So trank er auch aus der leckeren Gischt,
da rief ein Matrose „Schiff in Sicht!“.
Eine Händlergaleere, ach wie fein,
die sollte bald gekapert sein.

Er zielte betrunken auf ihren Bug,
die Kugel jedoch nicht einschlug.
Und weil er das Schiff nicht hatte versenkt,
bekam er drei Kisten voll Gold geschenkt.

Refrain: ...

Da rieb der Hein sich seine Augen,
konnte sein Glück weder fassen, noch glauben.
„Mein Wunsch wurde wahr, als ich hab geschlafen,
dann müssen wir schnell in den nächsten Hafen.“

Gesagt, getan und im Hafen da stand
ein Mägdelein in gar schönem Gewand.
Er wollte sie auch gleich herzlich Küssen,
da wurde er aus seinem Schlaf gerissen.

Refrain: ...

Da lag er in seiner Hängematte,
an seinen Lippen eine Ratte.
Die schwamm zuvor in Lebertran,
da fing der Hein zu kotzen an.

Dann stand er auf und sah sich um,
nahm die Buddel mit dem Rum
und dachte sich: „Wie angenehm,
es könnte mir auch viel schlechter gehn.“

3 x Refrain: ...

 

Video - Ein Meer voller Rum (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Video - Einzug der Gaukler (Partitur):


(c) Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Refrain:
Wir sind das Freibeuterpack: Jow ho!
Auf der Jagd nach Gold und Fracht.
Das Freibeuterpack: Jow ho!  
Nehmt euch in acht!
Uns‘re Säbel scharf und krumm,
uns‘re Buddeln voll mit Rum!
Haben Beutegut gemacht,
jetzt wird gefeiert und gelacht!

Lichtet den Anker, Leinen los,
die Mannschaft ist bereit.
Hisst die Segel, volle Fahrt,  
das Meer ist blau und weit.

Die schäumende Gischt
schlägt uns ins Gesicht.
Tränen sind salzig wie Meer.
Wir halten zusammen bei Sturm und Gefahr,
gemeinsam fällt uns das nicht schwer.

Refrain: ...

Frei wie der Wind, rau wie das Meer,
so stechen wir heute in See.
Die Sterne weisen uns den Weg,
sag Mägdelein adé.

Das Schiff ist unsre Heimat nun,
wir setzen Kurs gen West.
Wir fürchten Tod und Teufel nicht,
auch nicht Skorbut und Pest!

Refrain: ...

So segeln wir zum Horizont,
bis ans Ende dieser Welt.
Wir führen unser Leben nur
so wie es uns gefällt.

Und haben wir an einem Tag
Beutegut gemacht,
singen, trinken, tanzen wir,  
auf Deck die ganze Nacht.

Refrain mit Zusatz: ...

Wir sind das Freibeuterpack: Arrr...!

 

Video - Freibeuterpack (Partitur):

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Video - Grafentanz (Probenaufnahme):

Video - Grafentanz (Partitur):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


1 x Refrain:

Heil Taverna, ich kehre heut ein,
in deine heilige Schänke.
Heil Taverna, für Bier und für Wein,
Frau Wirtin bringt noch mehr Getränke!

Es gibt der Götter vielerlei,
da ist für jeden was dabei.
Die Göttin für die lange Liebe,
einen Gott für dreiste Diebe.

Den Gott für die tapferen Toten,
Götter gütig und verboten.
Doch habe ich mich nun entschieden,
eine Göttin nur zu lieben.

2 x Refrain: ...

Die Gaststätte ist nun mein Gotteshaus,
dort kehre ich ein und krieche heraus.
Der Wirt ist mein Tavernenpriester,
aus dem Buch der Zecher liest er.

Taverna soll uns heut gnädig sein,
drum rollt ein Fass voll Wein herein.
Ein jeder nun seinen Becher hebt,
wir stimmen an zum Tischgebet.

2 x Refrain: ...

Oh Göttin der Gerste und Gastfreundschaft,
wenn mich das Leben dahingerafft,
kehre ich ein in die ewige Schänke,
dort fließen bei Tag und bei Nacht die Getränke.

Bis dahin lasst uns fröhlich sein,
feiern und tanzen bei Bier, Schnaps und Wein.
Lasst uns vergessen den Alltag und Sorgen,
Taverna löst diese für uns schon bis Morgen.

2 x Refrain + neues Ende: ...
... Frau Wirtin bringt noch mehr Getränke!
Frau Wirtin bringt noch mehr Getränke!
Frau Wirtin bringt noch mehr Getränke!
Frau Wirtin bringt noch mehr Getränke!

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Ja, in der Schänke ist was los,
die Stimmung scheint gar riesengroß.
Das Bardenspiel und Saufgesang,
zieht alle Menschen in den Bann.

So treffen sich die Leute hier
und frönen gutem Wein und Bier.
Es kümmert nicht, ob arm, ob reich,
denn hier sind alle gleich.

Refrain:
So hebet die Becher, ihr edelen Zecher!
All voll, all voll, all voll voll voll.

Mägde und Maiden
mit Männern im Reigen.
Mädchen und Jungen
in Liebe umschlungen.

Der Met weckt Gelüste:
„Mein Gott, hat die Brüste!
Und schau nur die Beine!
Ach, wärst du nur Meine.“

Refrain:
Jetzt hebt die Karaffen, ihr albernen Affen!
All voll, all voll, all voll voll voll.

Zecher, Halunken,
schon viel zu betrunken.
Dort fliegt ein Glas.
Ja, was für ein Spaß.

Darauf folgt ein Schrei:
„Tavernenschlägerei!“
Warum?! Einerlei,
denn wir sind auch dabei.

Refrain:
Nun hebt eure Humpen, ihr elenden Lumpen!
All voll, all voll, all voll voll voll.

Sauft Bier und Met,
bis keiner mehr steht!
Bis der Wirt mit der Wirtin
ins Bett schließlich geht.

Feiert und tanzt
die ganze Nacht,
und auf dem Heimweg
gebt fein acht.

Doch bis dahin ist noch sehr viel Zeit,
weil endlich wieder einer schreit:

(gerufen) „All voll... All  voooll...“

Refrain:
So hebet die Becher, ihr edelen Zecher!
All voll, all voll, all voll voll voll.

Video - In der Schänke (Lautenlümmel Version):

 

Video - In der Schänke (Partitur):

 

(c) Text und Melodie:  Michael Courte & A. v. Ossowski / Nutzungsbedingungen

 

12 x Hey, ho, ... + Instrumentalteil (s. Partitur):
Hey, ho, hey, ho, hey, ho, hey, ho,
hey, ho, hey, ho, hey, ho, hey, ho,
hey, ho, hey, ho, hey, ho, hey, ho.

(Gesprochen)
„Eins: Klabautermann!“
„Zwei: Klabautermann!“
„Drei: Klabautermann!“

Ein Klappern im Frachtraum, ein Knirschen am Rumpf,
manchmal laut und manchmal dumpf.
Es spukt an Bord der gute Geist,
der stetig polternd mit uns reist.

Liegen Matrosen in ihren Decken,
liebt er es, sie zu erschrecken.
Die Mannschaft flüstert dann und wann:
„Das ist der Klabautermann!“

2 x Refrain:
Wenn er klopft, dann bleibt der Klabautermann
und hütet sein Schiff, so gut er nur kann.
Wenn er hobelt, dann kannst du ihn ganz kurz sehn,
dann wird das Schiff bald untergehn.
(gerufen) „Lichtet den Anker!“
Wenn er klopft, dann bleibt der Klabautermann und hütet sein Schiff, so gut er nur kann.
Wenn er hobelt, dann kannst du ihn ganz kurz sehn,
dann wird das Schiff bald untergehn.

12 x Hey, ho, ... + Instrumentalteil (s. Partitur):

Er klettert aufs Segel, die Nase im Wind,
bringt uns an jeden Ort so geschwind.
Er warnt uns vor Sturm, bei Tag und bei Nacht,
hält er für sein Schiff und die Männerschaft wacht.

Mit hölzernem Hammer prüft er die Planken,
auf undichte Stellen, wofür wir ihm danken.
Ein Becher mit Milch, ein Stückchen vom Brot,
so bleibt hier an Bord auch alles im Lot.

2 x Refrain: ... (gerufen) „Hisst die Segel!“  ...

12 x Hey, ho, ... + Instrumentalteil (s. Partitur):

Nun hört, was ich sage: Ich hab ihn gesehn!
Auf der höchsten Rah, da sah ich ihn stehn.
Sein rotbraunes Haar, das wehte im Wind.
Nicht größer war er, als ein halbwachsen Kind.

Pfeife und Hammer hielt er in der Hand,
mit grünen Zähnen und Seemannsgewand.
Ihr glaubt wohl, ich hätte zu viel getrunken.
Ich schwöre, danach ist mein Schiff schon gesunken.

2 x Refrain: ... (gerufen) „Land in Sicht!“  ...

12 x Hey, ho, ... + Instrumentalteil (s. Partitur) +
„Eins: Klabautermann! Zwei ...“

 

Video - Klabautermann (Partitur):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Wetzt die Messer, schärft die Säbel!
Macht klar Schiff und seid berah...ha...heit.
Leinen los und setz die Segel!
Wir legen ab, es ist sowah...ha...heit.

Refrain:
Klar machen zum Entern, wir gehn auf Kaperfahrt.
Wir machen fette Beute, nach Piratenart.
Klar machen zum Entern! Klar zum Gefecht
Ergebt euch lieber gleich,
denn sonst ergeht‘s euch schlecht.

Wir suchen nach Schiffen mit goldener Fracht,
drum bangt um euer Le...he...ben.
Auch für Weiber und Rum ziehen wir in die Schlacht,
ihr solltet euch besser erge...he...ben.

Refrain: ...

Wenn Kanonenugeln fliegen
springt besser schnell von Bo...ho...hord.
Sonst werden wir euch alle kriegen,
darauf habt ihr unser Wo...ho...hort.

Refrain: ...

Die Enterhaken an der Reling
kündigen uns a...ha...han.
Euer Skipper ist schon blass wie ein Hering,
denn ihm wird ganz Ba...ha...hang.

Refrain: ...

 

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Wenn der Tagstern untergeht,
der Markttag kurz vor Ende steht,
der Nachtwächter seine erste Runde dreht,
und die Feuer lodern auf.

Händler zählen die Talerlein,
die der Tag brachte ihnen ein.
Handwerker legen ihr Werkzeug nieder,
jeder trifft sich am Feuer wieder.

Refrain:
Dann dreh ich meine Runden,
bis ich das erste Feuer gefunden.
Dort lass ich mich dann nieder
und singe Abendlieder.

Leilalalalaleileilei, leilalalalaleileilei,
leilalalalaleileilei, lei… lalala,
leilalalalaleileilei, leilalalalaleileilei,
leilalalalaleileilei, lei.

Bei Anam Cara knutscht ein Pärchen,
Fabulix erzählt Märchen.
Einar trommelt dazu im Takt,
im Hintergrund Nocheinar Feuerholz hackt.

Okko ist schon betrunken,
Sintram in Gedanken versunken.
Die Mallbüttels feiern mit Bier und Met,
bis keiner mehr auf seinen Beinen steht.

Refrain: ...

Dann kehr ich beim Punzierer ein,
wir stoßen an mit Honigwein.
Mama Punze gibt fein drauf acht,
dass Meister Punze kein Unfug macht.

Bei Rafnaet ist noch Leben,
Angus schwingt seine Reden.
Jan’s Liebste, den Namen, den merk ich mir nie,
die Bibobabubobu-Becki.

Refrain: ...

So geht der Tag zu Ende,
mit ihm eine neue Wende.
Morgen beginnt schon ein neuer Tag,
wer weiß, was er bringen mag.

Neuer Refrain:
Dann dreh ich meine Runden,
bis ich ein hübsches Mädchen gefunden.
Mit dem lass ich mich nieder
und singe ihr all meine Lieder…

Leillala…

 

(c) Text und Melodie:  Michael Courte & A. v. Ossowski / Nutzungsbedingungen


Wir freuen uns heut auf ein üppiges Mahl,
der Gaumen soll gekizelt sein.
In der Luft liegt ein leckerer Bratenduft,
in der Küche, da bruzelt ein Schwein.

Die Mägde und Knechte, im emsigen Treiben,
schaffen Getränke heran.
Der Küchenmeister fängt an zu schimpfen:
„...sonst brennt uns die Sau noch an!“

Refrain:
Ja, lasst uns heut schlemmen, von früh bis spät,
bis der Hahn hat am Morgen dreimal gekräht.
Sündige Völlerei, Speise und Trank:
Dafür sagen wir dem Herrgott Dank!
Dafür sagen wir dem Herrgott Dank!

Zur Vorspeise sei euch gereicht:
Der Sud mit Gemüse und Wurst.
Brot und Wasser aus klarer Quelle,
zu löschen den ersten Durst.

Als zweiter Gang wird präsentiert:
Schwarzes Brot mit Fisch.
Ein weißer Wein sei dazu serviert,
stellt alles auf den Tisch.

Refrain: ...

Beim Hauptgang, auf den wir heut alle warten,
hat der Koch sich nun selbst übertroffen.
Fleisch von der, mit Feigen, gefütterten Sau,
die wurde in Brantwein ersoffen.

Und auch Geflügel wird gebracht,
der Hahn wird aufgetragen.
Dann feiern wir heut halt die ganze Nacht
und tun uns am süßen Met laben.

Refrain: ...

Zur Nachspeise ein Gaumenschmaus,
mir platzt schon fast der Ranzen.
Honigbrot und süßer Sirup,
ich bin schon zu träge zum tanzen.

Das Füllhorn geleeret in einem Zug,
in den Bäuchen fehlt der Platz.
Mit letzter Kraft noch ein Stück Käse,
heruntergespült mit ‘nem Schnaps.

Refrain + verändertes Ende:
Lasst uns heut schlemmen von früh bis spät,
bis der Hahn hat am Morgen dreimal gekräht.
Sündige Völlerei, Speise und Trank:
Dafür sagen wir dem Herrgott Dank!
Dafür sagen wir dem Herrgott Dank!
Dafür sagen wir dem Herrgott Dank!

 

Video - Lasst uns schlemmen (Partitur):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Nun lasst Euch berichten,
Waschweibergeschichten.
Von zwei schlechten Frauen,
den‘n sollt man nicht trauen.

2 x Refrain:
Lästermäuler, Lästermäuler,
Läster-, Läster-, Läster-, Läster-,
Läster-, Lästermäuler
Lästermäuler, Lästermäuler,
Läster,- Läster-, Läster-, Läster-,
Läster-, Lästermäuler

Sie schmieden Intriegen,
zetern auch noch im Liegen,
sind ständig am motzen,
findens Essen zum Kotzen.

2 x Refrain: ...

Sie erzählen Geschichten
von kleinen Wie-Wa-Wichten.
Sie lästern, rufmorden,
am liebsten in Horden.

2 x Refrain: ...

Doch hier nun die Warnung:
Gesang ist nur Tarnung!
Wir werden verbreiten,
in unendliche Weiten,
euer schändliches Treiben,
dass die Leute euch meiden.

Und Ihr hängt dann ab,
nur mit Lumpen und Pack.
(*wildes gegacker...)

2 x Refrain: ...

 

Video - Lästermäuler (LautenLuemmel Version):

 

Video - Lästermäuler (Partitur):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


1 x Refrain:
So knie ich heute vor dir nieder,
sing dir meine Liebeslieder.
Hoffe, ich mach nichts verkehrt,
dass meine Minne sich bewährt.

Lang ist es her, dass wir uns kennen.
Wir trafen uns beim Maientanz.
Anstatt vor mir davon zu rennen,
griffst du mir an meinen...
schwarzen Ärmelzipfel,
wir tanzten bis zum Gipfel.

2 x Refrain: ...

Was ich nun sage, das ist wahr.
Du sagtest damals, du kannst stricken.
Da war mir auf der Stelle klar:
Ja, diese Maid, die will ich...
führen in ein schönes Leben,
all mein Hab und Gut ihr geben.

2 x Refrain: ...

Nun gut, es gab auch einmal Streit,
da warst du auf mich ganz schön böse.
Ich bat, dass man mir schnell verzeiht
und küsste zärtlich deine...
malerischen Lippen,
auch Nase, Wangen, Stirn und...

2 x Refrain: ...

Drum möchte ich es heute wagen,
dich um deine Hand zu bitten.
Vorher wollt ich dich noch fragen,
sind das wirklich echte...
Bernsteinringe an deinem Finger?
Man, das sind ja dicke Dinger.

2 x Refrain: ...

 

Video - Narrenminne (Partitur):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Loyale, brave Bauer-Bürger,
lebten ohne Furcht und Zwang.
Bestellten täglich ihre Felder
bis Sonnenuntergang.

Doch dann, zur vollen Mondesstund,
taten es die Boten kund.
Der Adel kam, das Ungeheuer,
trieb ein seine Steuer.

Refrain:
Nieder mit dem Adel!
Hört man die Bauern schrein.
Nieder mit dem Adel!
Wir werden uns befrein.

Der Adel schaut auf uns hinab
und denkt, dass er was bess’res sei.
Doch als Adam grub und Eva spann,
wo war denn da der Edelmann.

Drum greift nach Hacke, Beil und Spaten,
in der Hölle soll’n sie braten!
Seid zum Aufstand nun bereit,
das Bauernvolk wird heut befreit.

Refrain: ...

Doch als der Nebel sich verkrochen,
war der Aufstand schon gebrochen.
Alle Bauern waren tot,
ihr Blut färbt die Erde rot.

Neuer Refrain:
Nieder mit dem Aufstand,
hört man die Ritter schrein
Nieder mit dem Aufstand,
wir treiben Steuern ein.

Seither ist nun ein Jahr vergang‘n,
die Kunde ging durchs ganze Land.
Und so der König voller Bangen,
einst vor seinem Fenster stand.
Dort kamen Bauer, Lump und Dieb,
und alle sangen dieses Lied.

Neuer Refrain:
Nieder mit dem Adel!
Hört man die Bauern schrein.
Nieder mit dem Adel!
Woll’n unser Eigen sein.
Nieder mit dem Adel!
Wir werden uns befrein.
Nieder mit dem Adel!
Hört man die Bauern schrein.

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Oh Schnitter, alter Sensenmann,
komm setz dich her zu mir.
Ein Sandkorn noch im Glase ist,
gönn mir die Gnadenfrist.

Komm, trink mit mir vom roten Wein,
du musst doch auch mal durstig sein.
Nimm auch vom Schinken und vom Brot,
du siehst ja aus wie tot.

Oh Schnitter, alter Sensenmann,
komm leg die Füße hoch.
Du musst doch auch mal müde sein,
drum schone dein Gebein.

Zieh die Kapuze ins Gesicht,
vergiss einstweilen deine Pflicht.
Ach, bleib doch gleich die ganze Nacht,
ich geb hier auf dich acht.

Oh Schnitter, alter Sensenmann,
verzeih mir meine List!
Ich drehe nun die Sanduhr um,
verläng‘re meine Frist.

In mein Mark und in mein Bein
kehrt endlich wieder Frühling ein.
Es kehrt die Jugend, Stück für Stück,
in meinen Leib zurück.

Oh Schnitter, alter Sensenmann,
schau nicht so grimmig drein.
Doch in das finst‘re Totenreich
kehrst du zurück allein.
Wir werden uns bald wieder sehn,
doch lass ich dich nicht einfach gehn.
Ich spiele dir, auf der Schalmei,
der Toten Melodei...

 

Video - Oh Schnitter (Partitur inkl. Totenmelodei):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Anmoderation:

Tanzweib:
„Es war einmal vor langer Zeit,
ein Tanzweib mit zerlumpten Kleid.
Die trug die Nase hoch galant,
war stolz, grazil und arrogant.“

Musiker 1:
„Da kam ein Barde, es war wohl im März,
verlor sogleich an sie sein Herz.
Doch für das Flötenspiel, als Zeichen seiner Liebe,
gab sie ihm nur Spott und Ohrenhiebe.
Da kam der Teufel angerannt und sprach:...“
Musiker 1 zieht sich eine Maske auf.

Musiker 2 Tritt mit einer Teufelsmaske in den Mittelpunkt:

„..Pfui Spinne bist du arrogant!
Du sollst dich fortan nit mehr regen,
und nur zum Flötenspiel bewegen.
Hörst du der Flöte Melodei,
ist ́s mit dem stillestehn vorbei.“
.Musiker 2 zieht der Tänzerin eine Maske auf.

Musiker 3:
„Er zog ihr eine Maske auf,
so nahm das Schicksal seinen lauf.
Zur hölzernen Puppe sie darauf erstarrt,
an Ort und Stelle stumm verharrt.“
Musiker 3 zieht sich eine Maske auf.

Gaukler:
„Da packte der Barde sie an ihrem Kragen,
und stellte sie auf seinen Leiterwagen.
Er nahm sie mit wohin er auch ging,
sie Tanzte für ihn wenn die Flöte anfing.“
Gaukler zieht sich eine Maske auf.

Alle:
„Mit Maskerade und Mummenschanz,
erlebt ihr nun den PUPPENTANZ...“

 

Video - Puppentanz (Gypsy Version):

Video - Puppentanz (Partitur):

 

Abmoderation:

Musiker 1 zieht seine Maske aus.
„Jahrelang nahm er sie mit auf die Reise,
doch nicht auf die gewünschte Art und Weise.“

Musiker 2 zieht seine Maske aus.
„Da brach er die Flöte samt Fluch in zwei,
des Tanzweibes Wille ward wieder frei.“

Tanzweib zieht ihre Maske aus:
„Hochmut und Stolz waren ihr nun genommen,
der Barde hatte ihr Herz so gewonnen.“

Musiker 3 zieht seine Maske aus.
„Welch Lehre wollen wir nun daraus nehmen,
zu bessern uns und unser eigenes Leben?“

Gaukler zieht seine Maske aus:
„Ach, eine Moral aus dieser Geschicht...
scheiß egal die brauchen wir nicht!“

 

 (c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

2x Refrain:
He he, ha ha, ho ho ho!
Räuber lachen laut und froh.
He he, ha ha, ho ho ho!
Räuberweiber ebenso.

He he, ha ha, ho ho ho!
Räuber lachen laut und froh.
He he, ha ha, ho ho ho!
Räuberweiber ebenso.

Im Unterschlupf trifft sich die Meute,
heute gab es fette Beute.
Da ruft der Hauptmann auf zum Feste,
verteilt dabei der Beute Reste.

2x Refrain: ...

Drum rollt ein Fass voll Schnaps herein,
das soll heut Nacht versoffen sein.
Tragt auf das Wildbret und die Gaben,
die wir uns erwildert haben.

2x Refrain: ...

Mit Klampfen, Trommeln und dem Fiedler,
erschallen lauthals Räuberlieder.
Zigeunerweib und Schellenkranz,
fordern auf zum Räubertanz.

2x Refrain: ...


Vom Glücksspiel mutig angelockt,
wird die Beute gleich verzockt.
Doch war ein Ass zuviel im Spiel,
drum Hannes tot zu Boden fiel.

2x Refrain: ...

So haben wir die ganze Nacht,
gezecht, gefeiert und gelacht.
Denn niemand traut sich in den Wald,
wenn unser Lachen dort erschallt.

2x Refrain: ...

 

Video - Räuberfest (Partitur):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


 Refrain:

Durch meine Adern fließt Schelmenblut,
Streiche spiele ich gerne und gut.
Und droht man mir mit Höllenglut,
stell ich mich dumm und zieh meinen Hut.

So war ich einst des Schusters Knecht,
der Lohn, der war mehr schlecht als recht.
Gebeutelt von diesem erbärmlichen Leben,
dacht ich, es muss doch was besseres geben.
Um fortan auf Schusters Rappen zu laufen,
setzt ich in jeden Schuh einen Haufen.

Dass jeder, der morgen die Schuhe probiert,
auf stinkenden Füßen nach Hause marschiert.

Refrain: ...

Dann kehrt ich in ein Wirtshaus ein,
der Sinn stand mir nach Bier und Wein.
Die Schankmaid sprach: „Nun zahl die Zeche,
sonst gibt es mit dem Kerbholz Dresche.“
Da sang ich frech obszöne Lieder
und griff ihr dreist ans pralle Mieder.

Im Tumult, um dieses Glockengeleute,
stahl ich mich davon, der Wein meine Beute.

Refrain: ...

Dann schlich ich in die Kirche rein
und nickte bei der Beichte ein.
Der Pfaffe, der sprach: „Bei all meinen Schafen,
du willst doch wohl hier nicht im Beichtstuhl schlafen.
Ich lachte ihn an und sprach voller Hohn:
„Aber Vater, ich bin dein verlorener Sohn!“

Bevor er erholte sich von diesem Schock,
plünderte ich noch den Opferstock.

Refrain: ...

Der Büttel sucht nun dort und hier,
in jeder Ecke wohl nach mir.
Doch bin ich viel schlauer als all seine Schergen
und weiß mich listig zu verbergen.
So reise ich von Ort zu Ort
und setze meine Streiche fort.

Denn was kann es schöneres geben,
als als frecher Schelm zu leben.

Refrain: ...

 

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Des Schinderhannes Bande
zieht durch unsre Lande,
geht nicht aus eurem Haus!

Refrain:
Sie lauern in den Schatten
der Gassen, bei den Ratten
und rauben euch dort aus.
Und rauben euch dort aus!

Des Schinderhannes Bande
zieht durch unsre Lande,
verriegelt Tür und Tor!

Refrain:
Ganz leise wie Gespenster,
steigen sie durchs Fenster.
Schiebt einen Riegel vor.
Schiebt einen Riegel vor!

Des Schinderhannes Bande
zieht durch unsre Lande,
gebt acht auf Hab und Gut.

Refrain:
Versteckt wertvolle Sachen,
und denkt dran, Nachts zu wachen.
Seid ständig auf der Hut.
Seid ständig auf der Hut!

Des Schinderhannes Bande
zieht durch unsre Lande,
die kennen kein Pardon!

Refrain:
Drum bangt um euer Leben,
und tut euch gleich ergeben
oder lauft davon.
Oder lauft davon!

 

Video - Schinderhannes Bande (Partitur):

 (c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

 

In einer Taverne dort unten am Kai,
dort kehren wir nach jedem Anlegen ein.
Dort sitzt am Tresen, in starrer Pose,
stumm und schweigsam, ein grauer Matrose.

Gibst du ihm einen Humpen aus,
dann leuchten seine Augen.
Verträumt fängt er zu erzählen an,
ihr werdet es kaum glauben.

2 x Refrain:
Alte Geschichten und Seemannsgarn,
gesponnen und gewoben,
hören wir uns gerne an,
wenn draußen Stürme toben.

Alte Geschichten und Seemannsgarn,
gesponnen und gewoben,
hören wir uns gerne an,
wenn draußen Stürme toben.

Ich zog eines Tages am Ankertau,
am Haken hing eine Meerjungfrau.
Sie sprach zu mir: „Ich liebe dich!“.
Doch war sie leider halb Mensch und halb Fisch.

Ich warf sie zurück ins weite Meer,
der Abschied viel uns beiden schwer.
Glaubt ihr mir nicht, ihr versoffenen Kerle!?
Schaut nur, sie schenkte mir diese Perle.

2 x Refrain: ...

Wir hatten drei Tage mit Stürmen gerungen,
da hat uns ein Seeungeheuer verschlungen.
Wir landeten in seinem Schlund
und liefen im Magen auf festen Grund.

Ich sprang zur Kanone, ich hatte genug
und schoß dem Monster ein Loch in den Bug.
Vorbei war das Bangen, das Zittern und Klagen,
hab nur ‘ne Narbe davon getragen.

2 x Refrain: ...

Bei Vollmond da wurd uns im Nebel bang,
wir hörten feinen Sirenengesang.
Sechs Seemänner folgten ihm über die Planke,
in letzter Sekunde kam mir ein Gedanke.

Ich spielte auf diesem Schifferklavier,
die Mannschaft sang über Weiber und Bier.
Den Dämonengesang konnten wir nicht mehr hören
und dieser uns fortan auch nicht mehr betören.

2 x Refrain: ...

Bei Donner und Blitzen, wir drohten zu sinken,
dachten, wir würden alle ertrinken.
Da sah ich den Klabautermann,
der zündete sein Pfeiflein an.

Ich schlug ihm die Pfeife aus seinem Mund
und gab ihm stattdessen ‘ne Buddel voll Rum.
Da verschwand er, ihr werdets kaum glauben,
samt Unwetter vor meinen Augen.

2 x Refrain: ...

Ach, alter Sebär, jetzt ist es genug!
Lacht ein Matrose und hebt seinen Krug.
Da zündet der Seemann ein Pfeiflein an,
als es draußen zu donnern begann.

Hier ist die Perle der Meerjungfrau
und hier die Narbe vom Kampf mit dem Wal.
Das Schifferklavier hab ich auch dabei.
Glaubt ihr mir nicht, dann sing ich´s nochmal!

Neuer Refrain:
Alte Geschichten und Seemannsgarn,
erfunden und gelogen.
Doch ist ein Funke Wahrheit dran,
sind Zweifel schnell verflogen.

Alte Geschichten und Seemannsgarn,
gesponnen und gewoben,
hören wir uns gerne an,
wenn draußen Stürme toben.
Ja, wenn draußen Stürme toben.
Wenn draußen Stürme toben.

 

Video - Seemannsgarn (Partitur):

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Refrain:
Wir segeln gemeinsam bei Tag und bei Nacht,
bis ans Ende dieser Welt.
Wir ziehen zusammen an einem Tau,
bis der letzte von uns fällt.
Und wenn die Winde nicht mehr wehn,
am Ende der Gezeiten,
werden treue Kammeraden
ein Seemannsgrab bereiten.

Dies ist ein Lied für all die Kammeraden,
die wir auf hoher See begraben.
Ein Lied, das wir singen, bis ans Ende der Zeit,
so dass niemand gerät in Vergessenheit.

Refrain: ...

Rau ist das Meer und gefährlich ist die See.
Wir schießen Salut: Matrosen adé.
Oh Gott Poseidon, schütz mit deiner starken Hand
die Brüder der Meere, zu Wasser und zu Land.

Refrain: ...

Den Bug und die Augen stets nach vorne gerichtet,
haben wir uns der Seefahrt verpflichtet.
Matrosen auf See sind tapfer, mutig und verwegen.
Wir trinken auf euch und auf unser Leben.

Refrain: ...

Video - Seemannsgrab (Partitur):

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Wir wandern durch das tiefe Tal
und steigen auf den Berg hinauf.
Wir springen über Stock und Stein
und folgen flink der Flüsse Lauf.

Refrain:
Lasst beim Wandern stets ein Lied erklingen
und uns pfeifend mit den Vöglein singen.
Alle Sorgen sind uns einerlei,
denn hier draußen sind wir frei.

Wenn am Wegesrand die Blümlein blühen
und die Weiden strahlend grün erglühen,
schreiten wir auf unbekannten Wegen,
egal ob Sonne oder Regen.

Refrain: ...

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust,
ich fühl die Sehnsucht auch in meiner Brust.
Drum greif ich Mantel, Stab und Hut,
ja hier draußen gehts mir gut.

Refrain: ...

Wir springen über Stock und Stein
und sollten wir doch einmal müde sein,
ja dann kehrn wir in ein Gasthaus ein
auf ein Glas roten Wein.

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Am heutigen Tage bist du der Held,
erblicktest vor Jahren das Licht der Welt.
Der Medicus ließ dich fast fallen
und schlug dir auf die Afterballen.

Refrain:
Egal, was dir auch das Leben beschert,
feiern und lachen ist niemals verkehrt.
Drum feiern wir heute dein Wiegenfest,
bleibe gesund und meide die Pest.

Nun bist du schon fast im Mittelalter,
brauchst bald einen Hüftenhalter.
Erst wird dir der Rücken drücken,
dann kannst du dich nicht mehr bücken.

Refrain: ...

Sie da, die kleine silberne Strähne,
überspielst du beim Zeigen der goldenen Zähne.
Die Sehschärfe lässt langsam nach
und auch der Spaß im Schlafgemach.

Refrain: ...

Und ärgert dich das älter werden,
weil sich mehren die Beschwerden.
Hast dich trotzdem gut gehalten,
abgesehn von ein paar Falten.

2 x Refrain: ...

 

Video - Wiegenfest (Partitur):

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Wind, der durch das Fenster pfeift,
über Feld und Wiesen streift,
trage dieses Lied hinfort,
damit man’s hört an jedem Ort.

Wolken, dort am Horizont,
treib sie vorwärts bis zur Front.
Trommelwirbel, Hörnerschall,
versammelt sie ein letztes Mal.

Pfeil, der von der Sehne pfeift,
durch des Feindes Reihen streift,
trag ihn vorwärts bis zum Ziel,
beende bald dies traurig Spiel.

 

Video - Wind (LautenLümmel Version):

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen

Wir fuhren richtung Helgoland
in eine dichte Nebelwand.
Wir konnten keinen Meter sehn,
da war das Unglück schon geschehn.

Der Navigator, blind wie‘n Fisch,
saß mit dem Kapitän zu Tisch.
Keiner lenkte unser Schiff
und wir liefen auf ein Riff.

2 x Refrain:
Wir sinken, wir sinken!
Kommt lasst uns was trinken!
Rollt die Fässer schnell an Deck,
das jute Zeuch muss weg.

Wir sinken, wir sinken!
Kommt lasst uns was trinken!
Rollt die Fässer schnell an Deck,
das jute Zeuch muss weg.

Das Wasser steht uns bis zu den Füßen,
bald werden uns die Haie grüßen.
Holt die Fässer mit dem Bier,
bevor wir drauf gehn trinken wir.

2 x Refrain: ...

Das Wasser steht uns bis zu den Knien,
keiner denkt daran zu fliehn.
Holt die Fässer mit dem Wein,
füllt ihn in die Kehlen rein.

2 x Refrain: ...

Das Wasser steht uns bis zu den Lenden,
nein, so wollen wir nicht enden.
Holt die Fässer mit dem Schnaps,
in unsren Bäuchen ist noch Platz.

2 x Refrain: ...

Das Wasser steht uns bis zum Hals,
wir riechen schon im Meer das Salz.
Holt die Fässer mit dem Rum,
schau der Hein, der kippt schon um.

2 x Refrain: ...

So sanken wir mit Sack und Pack,
bis zum Meeresgrund herab.
Doch waren unsre Bäuche voll,
mit all dem guten Alkohol.

Für Meerwasser war da kein Platz,
so überlebten wir mein Schatz.
An der Küste gut gefüllt,
wurden wir an land gespült.

4 x Refrain: ...

 

Video - Wir sinken (Partitur):

 

(c) Text und Melodie: Michael Courte / Nutzungsbedingungen


Refrain:

Es zogen einst zehn Kreuzritter
richtung Jerusalem,
die Reise war sehr lang und
außerdem nicht sehr bequem.
Die Reise war sehr lang und
außerdem nicht sehr bequem.

In Vézelay sammeln sich die treuen
Ritter, die sich zu früh freun.
Beim Aufbruch ein paar Pferde scheu‘n,
(Pause: *wiehern)
da waren‘s nur noch neun,
da waren‘s nur noch neun!

In Lissabon hat es gekracht,
die Plünderung hat Spaß gemacht.
Doch einer fiel bei dieser Schlacht,

(Pause: *sterbendes Geräusch)
da waren´s nur noch acht,
da waren´s nur noch acht!

Refrain: ...acht Kreuzritter...

Sie trafen in Sizilien,
ein Weibsbild zum verlieben
und wollten bei ihr liegen,
(Pause: *lustvolles Stöhnen)
da blieben nur noch sieben,
da blieben nur noch sieben!

Messina wurde sehr komplex,
beim Glücksspiel fehlte der Reflex.
Da zog einer sein Schwert perplex,
(Pause: „Katsching“)
da waren´s nur noch sechs,
da waren´s nur noch sechs!

Refrain: ...sechs Kreuzritter...

Vor Zypern brach ein Sturm herein,
sie liefen auf ein Riff!
Der Schnupfen kam durch nasse Strümpf...
(Pause: „Hatschie“)
da waren´s nur noch fünf,
da waren´s nur noch fünf!

In Akkon lauert im Quartier,
der Assassine Altair.
Dann klemmt auch noch das Helmvisier,
(Pause: *quitschendes Geräusch)
da waren´s nur noch vier,
da waren´s nur noch vier!

Refrain: ...vier Kreuzritter...

Sie kamen nach Cesaria
und wollten Ziegen melken.
Doch war ein Ziegenbock dabei,
(Pause: „Määähhh“)
da waren´s nur noch drei,
da waren´s nur noch drei!

In Jaffa stritten sich die drei,
es gab ne wilde Keilerei.
Als diese schließlich war vorbei,
(Pause: „Langsam wirds albern.“)
da waren´s nur noch zwei,
da waren´s nur noch zwei!

Refrain: ...zwei Kreuzritter...

In Askalon da riefen sie:
„Oh Gott, es hilft uns keiner“.
Dann wurden sie vom Blitz getroffen,
(Pause: Deus lo Vult!“)
da war es nur noch einer,
da war es nur noch einer!

Neuer Refrain:
Es stand ein Richard Löwenherz
kurz vor Jerusalem, ...

(5x) ...doch Saladin ließ ihn nicht rein,
da musst er wieder gehn! ...

 

Video - Zehn Kreuzritter (Partitur):

 

(c) Text und Melodie:  Michael Courte / Nutzungsbedingungen